, Aegerter Klaus

Unglückliche Niederlage

Die zweite Runde brachte das Lokalderby mit dem grossen SK Thun. Die Thuner traten mit einer mehrheitlich jungen Mannschaft an, einzig am ersten Brett war mit Rambert Bellmann ein älteres Semester zu finden. Und dieser brachte die Thuner als erstes in Führung. Ein Figurenopfer des Spiezer Mannschaftsführers, Klaus Aegerter, für zwei Bauern und eine offene Königsstellung reichte nicht aus. Rambert Bellmann konnte die offenen Linien dann für sich ausnutzen und die Thuner in Führung bringen. Fast gleichzeitig schlug am letzten Brett der Angriff von Arsenii Filimonov durch. Patrick Lévy auf Thuner Seite konnte sich der Schwerfiguren nicht mehr erwehren und gab auf. Ausgleich für die Spiezer, welche an den anderen Brettern ausgeglichen bis besser standen. Mannschaftsführer Samuel Büchel wollte zu viel und stellte einen Läufer ein. Diesen materiellen Vorteil liess sich der erfahrene Martin Roth nicht mehr nehmen und brachte die Spiezer wieder in Führung. Stephan Bachofner spielte am vierten Brett gegen Dominik Bärtschi und konnte sich eine leicht bessere Stellung erspielen. Er übersah, dass er den gegnerischen Springer hätte erobern können, und verlor nach und nach die Kontrolle über das Spiel. Dies nützte sein Gegner letztlich aus und konnte das Begegnung wieder ausgleichen. So musste die letzte noch laufende Partie entscheiden. Hannelore Svendsen kämpfte mit drei Leichtfiguren und einem Bauern gegen Turm und Springer und drei Bauern - leider auf verlorenem Posten. Elia Guidi konnte sich durchsetzen und die Partie zugunsten des SK Thuns entscheiden.