Guter Start zur SGM Saison
In der zweiten Runde der SMM 2025 verlor der Schachklub Spiez knapp gegen Bümpliz - allerdings gegen ein stärkeres Team als in der ersten Runde der SGM. Trotzdem. Die Spiezer waren gewarnt! Und die zweite Mannschaft wollte Revanche für die Niederlage im Sommer nehmen.
SK Spiez 1 - SK Bümpliz 2 4:1
Am dritten Brett überrannte Samuel Sidler seinen Gegner, Peter Schmid, schon in den ersten Zügen. Ein Turmgewinn und immer stärker werdender Druck führten dazu, dass der Bümplizer die Segel strich. Und Spiez ging bereits in Führung. Am letzten Brett kämpfte Benjamin Maurer gegen den Mannschaftsleiter von Bümpliz, Silvio Hasler. Er führte eine feine Klinge, gewann einen Bauern und konnte seine gute Position noch ausbauen. Nach dem Gewinn eines zweiten Bauern kollabierte die gegnerische Stellung - und Spiez führte 2:0. Die Stellungen an den anderen Brettern waren ausgeglichen oder zugunsten der Einheimischen. Martin Roth hatte zwei Mehrbauern - bei je einem Turm und Läufer - die er geduldig Richtung Grundlinie schob. Sein Widersacher, Firas Elhamdi, hatte im Endspiel nichts mehr entgegenzusetzen. Martin Roth spielte die Partie ruhig zu Ende und sicherte Spiez so den Sieg. Am vierten Brett unterlief Klaus Aegerter gegen Thomas Bucher im 30. Zug ein Fehler, der eigentlich zum Verlust hätte führen müssen. Der Bümplizer Spieler fand aber keinen Weg zum Matt und so kam es zum ersten Unentschieden in der Auseinandersetzung. Am ersten Brett spielte der junge Arsenii Filimonov gegen einen ebenfalls jungen Spieler, Yunfan Spada. Die Partie war immer sehr ausgeglichen, mit der Zeit konnte aber der Bümplizer einen Bauern gewinnen. Im Endspiel mit Läufer gegen Springer gelang es ihm aber nicht, den kleinen Vorteil in einen Sieg umzuwandeln. So trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
SK Spiez 2 - Saanenland 2:2
Die junge Spiezer Nachwuchsmannschaft sah sich einer routinierten Mannschaft aus dem Saanenland gegenüber. Am ersten Brett gelang es Maurin Isler endlich, eine vielversprechende Stellung in einen Sieg umzumünzen. Yanik Müller - neu Spielleiter des jungen Teams - konnte seine Partie im Endspiel remis halten. Die Spiezer konnten so die Führung konsolidieren. Am dritten Brett konnte Leonid Lukianenko eine gute Stellung mit etwas mehr Material erreichen, zum Sieg reichte es trotzdem nicht ganz. Dennoch: die Spiezer hatten bereits einen Mannschaftspunkt auf sicher. Am vierten Brett erarbeitete sich Angela Reithmayer eine vielversprechende Position. Sie büsste nach einem Überseher aber Material ein - das konnte sie nicht mehr wettmachen und musste als einzige Spiezerin den vollen Punkt dem Gegner überlassen.