Schachklub Spiez

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Aufstieg ade?

Die Mannschaft des SK Spiez hat in der 5. Runde eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Gegen das nur zwei Punkte hinter den Oberländern gelegene Trubschachen resultierte eine klare Niederlage. Damit müssen die Oberländer für dieses Jahr wohl auf die Aufstiegsspiele verzichten...

Am dritten Brett zeichnete sich nach einem wilden Kampf eher ein Sieg des mit Weiss spielenden Samuel Sidlers ab. Mit einer Mehrfigur übersah er aber einen Gegenschlag seines Gegners, der zur Niederlage des Spiezers führte. Damit waren die Oberländer mit 0:1 im Rückstand und kurz später musste auch Kim Krähenbühl am letzten Brett die Segel streichen. Die Spiezer lagen schon mit 0:2 zurück und an den Spitzenbrettern spielten die beiden stärksten Gegner. Klaus Aegerter stand die ganze Zeit solide, musste allerdings am Schluss immer auf eine Springergabel achten, konnte aber seine Partie sicher remis halten. Ähnlich erging es Martin Germann am ersten Brett. Er stand gut, aber wie so oft fand er die zwingende Fortsetzung nicht, worauf er sich mit seinem Gegner auf ein Unentschieden einigte.

Weiterhin ungeschlagen

In der dritten Runde der SGM standen in der Gruppe E der 3. Regionalliga zwei Spitzenkämpfe statt. Im einen traf der Schachklub Spiez auf das Team aus Thun. Zwar waren die Spiezer ELO mässig Favoriten, aber man erwartete einen harten Fight gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Thuner.

Die Spiezer wählten eine taktische Aufstellung mit ihrem schwächsten Spieler am ersten Brett, wo man mit Ulrich Eggenberger den weitaus stärksten Spieler erwartete. Und tatsächlich: die Rechnung ging auf. Und erst noch besser als erwartet. Obschon Klaus Aegerter in der Eröffnung unter Druck geriet und Gefahr lief auf der h-Linie überrannt zu werden, konnte er im Mittelspiel das Geschehen ausgleichen und die Partie schon bald remis abschliessen.

Danach ging es lange, bis die zweite Entscheidung fiel. Samuel Sidler hatte eine etwas bessere Stellung, übte Druck auf den Königsflügel aus und konnte den gegnerischen König in der Mitte gefangen halten. Nach einem ungenauen Zug seines Widersachers kippte die Partie und Samuel Sidler brachte die Spiezer mit 1,5:0,5 in Führung.

Daniel Schütz - am dritten Brett spielend - kam besser aus der Eröffnung heraus und gewann schon bald einen Bauern am Damenflügel. Er spielte dann aber etwas zu wenig konsequent weiter und seinem Gegner gelang es, die eine oder andere Drohung aufzustellen. Nach dem Verlust eines zweiten Bauern war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sein Gegner aufgeben würde. Dieser kämpfte aber zäh weiter, auch als die Partie eigentlich schon verloren war.

Nachdem die Spiezer die Partie zu ihren Gunsten entschieden hatten, ging es noch darum, möglichst viele Einzelpunkte zu erringen. Dies gelang Martin Germann nach einem ebenfalls zähen Kampf. Am Anfang konnte sich Martin Germann ein Übergewicht am Königsflügel sichern und sein Gegner musste aufpassen, um nicht schon bald auf die Verliererstrasse zu kommen. Nach dem Mittelspiel hatte sich der Spiezer Spieler einen Mehrbauern gesichert, der dann auch die Entscheidung  brachte.

Damit sind die Spiezer weiterhin ungeschlagen und können sich Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen.

Erster Saisonsieg

Die SGM Mannschaft des Schachklubs Spiez konnte in ihrem ersten Heimspiel auch gleich den ersten Vollerfolg der Saison buchen.

Daniel Schütz gelangte gegen Andreas Huggler rasch in eine bessere Stellung. Seinem Gegner gelang es in keiner Weise Paroli zu bieten und der Spiezer konnte als erster seine Partie erfolgreich beenden. Die anderen Partien waren umstrittener als die Partie am ersten Brett. Walter Bürgin stand lange Zeit gut, die Partie schien zu seinen Gunsten auszugehen. Eine Unachtsamkeit brachte aber seinem Gegner einen deutlichen Vorteil ein, den  Martin Zahnd dann auch verwertete. Martin Germann, solid wie immer, einigte sich schon sehr bald mit seinem Gegner auf ein Remis. Damit stand es unentschieden 1,5:1,5. Ausgerechnet Samuel Sidler, sonst bekannt für seine schnellen Partien, musste am längsten kämpfen. Er hatte eine bessere Stellung, in welcher sein Gegner aber einen Siegzug verpasste. Mit einer Figur weniger wusste dann aber Ad Derksen kein Gegenmittel ein.

Mit dem Sieg konnte sich die Spiezer Mannschaft in einer Gruppe von 5 Mannschaften an der Ranglistenspitze etablieren.

Start etwas missglückt

Die erste Runde der SGM brachte für die Spiezer Mannschaft nicht den erhofften Vollerfolg. Gegen den letztjährigen Zweiten der Gruppe, SK Münsingen, resultierte lediglich ein Unentschieden, obwohl die Spiezer im Durchschnitt eindeutig besser besetzt waren.

Als erster beendete Samuel Sidler eine Partie, die für den Spiezer gewonnen schien. Er fand aber den entscheidenden Zug nicht und hätte die hin und her wogende Partie gar noch verloren, hätte sein jugendlicher Gegenspieler das Grundlinienmatt nicht übersehen. So gesehen war das Unentschieden der gerechte Ausgang dieser Partie. Kim Krähenbühl kam schlecht aus der Eröffnung heraus und konnte sein Spiel nicht entfalten. Trotzdem gelangte er zu Ausgleichschancen, musste sich aber letztendlich geschlagen geben. Damit lag der letztjährige Gruppensieger schon arg in Rücklage. Am ersten Brett spielte Klaus Aegerter solide, konnte schon bald einen Bauern gewinnen und dem Gegner noch eine schlechte Bauernstruktur anhängen. Mit präzisem Spiel konnte er die Partie für sich entscheiden und so die Oberländer wieder auf Kurs bringen. Martin Germann seinerseits hatte eine gute Stellung auf dem Brett, dann schlich sich aber ein ungenauer Zug ein und sein Gegner konnte sich erholen. Am Ende hatte er trotz für die Qualität drei Bauern, worauf sich die Kontrahenten auf ein Remis einigten.

Auch wenn der Start nicht ganz optimal geglückt ist, setzen sich die Spiezer nach wie vor einen Spitzenplatz als Ziel.

Drama im Finale

rth. Praktisch alle Spieler von Spiez erlebten in der letzten Führungsliste einen Aufwärtstrend. Das hätte die Zuversicht stärken können. Trubschachen trat mit einer ausgeglichenen und soliden Mannschaft an. Aber die Oberländer waren an keinem Brett auf dem Papier deutlich unterlegen und an zwei Brettern sogar klar stärker besetzt. Und wieder einmal gab es eine negative Überraschung. Dabei waren es erneut die eigenen Schwächen und nicht die gegnerischen Stärken, welche den Ausschlag gaben.

Zum x-ten Mal in dieser Saison meldete Peter Nyffeler als Erster sein Partieende. Damit kam er auf das Glanzsaisonresultat von 7 Punkten in 8 Partien! Herzliche Gratulation. Peter Trachsel spielte mit Schwarz zunächst geschickt auf Ausgleich. Zwei/drei Ungenauigkeiten liessen dann die Partie aber rasch kippen und Trubschachen glich aus. Und nun begann das Drama. Hannelore Svendsen, die in der ordentlichen Saison alle sechs Partien gewann (nachzulesen in der Schweizerischen Schachzeitung //2011, Seite 30) musste ausgerechnet im Aufstiegsspiel erstmals die Segel streichen. Dennoch kam sie auf sagenhafte 6 Punkte aus 7 Partien. Auch hier ein grosses Bravo. Ruedi Thomann gewann schliesslich, obwohl er zweimal einen Bauern einstellte (beim ersten Mal übersah es der Gegner glücklicherweise). Jetzt hätte ein Punkt aus den restlichen zwei Partien für Spiez genügt, weil bei einem Unentschieden die Brettwertung für die Gastgeber entschieden hätte. Und es sah gut aus.

Doch das Drama entwickelte sich weiter. Andreas Keller hatte gegen einen deutlich schwächer eingestuften Gegner mindestens das Unentschieden auf sicher. Doch dann stellte er auf simple Weise die Dame ein und die Partie war trotz grosser Bemühungen nicht mehr zu retten. Stephan Bachofner wäre es aufgrund seiner Saisonresultate verdientermassen vergönnt gewesen, die Promotion sicherzustellen. Doch er fand bei klar besserer Stellung bei beginnender Zeitnot nicht die zwingendsten Züge. Und als es danach aussah, dass die Endphase in ein materiell gleichstehendes Damenbauernspiel übergeht mit klaren Vorteilen für Stephan, berührte er die Dame statt den König und musste wohl oder übel aufgeben. Ein tragisches Ende der wichtigsten Begegnung im 2011, die lange gut aussah für Spiez.

Gruppensieger!

rth. Köniz-Bubenberg erschien mit einem Spieler zu wenig und das erlaubte Spiez gleich mit einem Punkt in Führung zu gehen. Andreas Keller hatte einen gemütlichen Nachmittag.
Erneut war es Peter Nyffeler, der als erster einen herausgespielten Sieg meldete. Sein Gegner liess ihn eine überlegene Stellung aufbauen und hatte keine Chance.
Ruedi Thomann hatte wenig Gegenwehr und spielte auf sicher. Sein Sieg war nach 27 Zügen perfekt.
Peter Trachsel hätte im Endspiel noch auf Sieg spielen können. Doch als Captain zeigte er sich mit dem Team solidarisch und stellte mit einem Remis den Mannschaftssieg sicher.
Hannelore Svendsen führte in einem Damenendspiel mit viel Geduld einen Mehrbauern zum Sieg.
Stephan Bachofner musste sich schliesslich als einziger Gastgeber seinem Gegner beugen.

Stellt sich die Frage, ob Spiez in seiner Gruppe so überlegen war oder die Gegner zu schwach. Zieht man in Betracht, dass die Gegner vier mal (!) mit ein oder zwei Spielern zu wenig antraten, dann stimmt eher die zweite Vermutung. So etwas ist noch in keiner Saison vorgekommen und gibt zu denken. Umso mehr, als jede Forfaitniederlage vom Verband gebüsst wird. Gut für die Verbandskasse.

Auf jeden Fall haben sich die Oberländer in der letzten Runde endgültig für das Aufstiegsspiel qualifiziert und dürfen als Gruppensieger am 29. Oktober um 14 Uhr im Restaurant Seegarten in Spiez zu Hause antreten.

Spitzenplatz für Rudolf Thomann

Die beiden Spiezer Schachspieler Rudolf Thomann und Peter Nyffeler nahmen vom 12. bis 21. September am gut besetzten Seniorenschachturnier in Pontresina teil.

Der Spiezer Spitzenspieler Rudolf Thomann begann furios und lag nach 5 Runden mit 5 Punkten an der Spitze des Klassements. In der 6. Runde musste er gegen den gleich starken Peter Walpen die erste Niederlage einstecken, worauf er auch in der 7. Runde unten durch musste. Der Sieg gegen den ELO stärksten Spieler Hans-Jörg Illi liess Thomann wieder vom Sieg träumen, lag er doch nur einen halben Punkt hinter dem Spitzenreiter auf Platz 2. Aber die Schlussrunde hatte es in sich: die beiden Erstplatzierten verloren ihre Spiele und fielen noch zurück. Rudolf Thomann klassierte sich schliesslich im sehr guten vierten Schlussrang.

Auch Peter Nyffeler startete gut in das Turnier. Nach drei Runden belegte er mit 2,5 Punkten. Danach folgte für ihn die erste Niederlage und mit dem Remis in der 5. Runde fiel er in der Rangliste zurück. Aus den letzten drei Runden resultierte nur noch ein halber Punkt. Mit einem Total von 4,5 Punkten aus neun Spielen platzierte sich Peter Nyffeler im 25. Rang unter 58 Teilnehmern.

Das Schachspiel stand zwar im Vordergrund des Turniers, die gute Stimmung in einer prächtigen Landschaft war aber genau so wichtig wie der sportliche Erfolg.

Hier der Link zur Turnierseite: Schweizer Schachsenioren

Zweiter 6:0 Sieg

rth. Die Gäste traten nur mit vier Spielern an und Spiez ging dadurch gleich zu Beginn schon 2:0 in Führung. Das gibt natürlich Sicherheit.

Einmal mehr war es Peter Nyffeler, der als erster die Partie beendete. Er liess seinem Gegner keine Chance und konnte den ersten erspielten Punkt vermelden.
Ruedi Thomann war es vergönnt, den Sieg sicherzustellen.
Die weiteren Partien waren mehr umstritten. Doch schliesslich setzte sich Stephan und zuletzt Hannelore Svendsen gegen ihre auf dem Papier tiefer kotierten Gegner durch und damit war der Maximalsieg perfekt.

In der letzten Runde treten die Spiezer zu Hause gegen das bisher punktelose Schlusslicht Köniz-Bubenberg II an. Wenn die Oberländer nichts anbrennen lassen und konzentriert spielen, dann dürfte der Gruppensieg perfekt sein. Doch lässt sich aus der Vergangenheit nicht immer auf die Zukunft schliessen und deshalb darf der Gegner keinesfalls unterschätzt werden.

Gute Einzelergebnisse!

Die Sommerpause wurde von drei Spiezern genutzt, um an verschiedenen Turnieren teilzunehmen.

Martin Germann und Samuel Sidler spielten an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Leukerbad mit. Im Hauptturnier gingen sie als Nummer 12 und Nummer 25 an den Start und beide konnten ihre Startnummer unterbieten. Mit 5 Punkten aus 7 Spielen belegte Martin Germann den hervorragenden 9. Schlussrang und Samuel Sidler konnte sich mit der gleichen Punktzahl aber der etwas schwächeren Buchholzwertung auf dem 11. Schlussrang platzieren. Zwischen die beiden schob sich ein wahrlich bekannter Name: Dustin Hoffmann. Allerdings handelte es sich nicht um den Schauspieler gleichen Namens!

Peter Trachsel spielte kurze Zeit später in Biel. Auch er konnte sich besser klassieren als seine Startnummer vermuten liess. Im Hauptturnier über 9 Runden erzielte er 5,5 Punkte und landete damit auf dem 34. Schlussrang, 10 Plätze besser als seine Startposition. Peter Trachsel verlor nur eine der neun Partien, gewann deren drei und spielte fünf Mal unentschieden. Mit diesem Resultat erzielte er gleich viele Punkte wie der auf Rang 21 Klassierte, Peter Trachsel wies jedoch eine tiefe Buchholzwertung auf.

Herzliche Gratulation den Spielern zu ihren Erfolgen!

Wieder auf der Siegesstrasse im Spitzenkampf

rth. Die Thuner traten mit einer starken Mannschaft an und hatten Ambitionen. Ihre erste Mannschaft ist auf dem erneuten Weg in die Nationalliga B und da macht es Sinn, dass die Reserven in Zukunft in der 2. Liga spielen. René Finger am ersten Brett trat mit der Referenz als frisch gebackener Senioren-Bundesmeister an.

Erneut war es Peter Nyffeler, der als erster die Partie beendete. Mit einem sicheren Unentschieden. Seine leichten Vorteile liessen sich nicht verstärken.
Klaus Aegerter verteidigte sich verbissen und konnte damit offenbar seinen Gegner aus dem Konzept bringen. Seine anfängliche Überlegenheit konnte er auf jeden Fall nicht realisieren und willigte schliesslich ins Remis ein.
Peter Trachsel hatte lange mindestens gleiches Spiel und drückte eine Zeit lang stark am Damenflügel. Plötzlich wendete sich aber das Blatt und die Gäste kamen in Rückstand.
Stephan Bachofner kam nie in Verlustgefahr. In einem gleichstehenden Endspiel wurde bald einmal das Unentschieden vereinbart.
Hannelore Svendsen hatte schon nach der Eröffnung Vorteil. Dieser verflüchtigte sich vorübergehend. Schliesslich gelang es ihr, den routinierten Gegner matt zu setzen. Damit stand der Wettkampf Unentschieden und die letzte Partie musste entscheiden.
Ruedi Thomann hatte es mit Jahrgänger René Finger zu tun. Dieser befand sich auf einem Höhenflug mit 13 Siegen in den letzten 13 Wertungspartien und spielte entsprechend ehrgeizig. In der Eröffnung fand er nicht die stärksten Züge und sein Angriff konnte leicht pariert werden. Übrig blieb ein schwarzer Mehrbauer, der schliesslich die Grundlage für den Spiezer Sieg legte.
Damit bleiben die Spiezer mannschaftspunktemässig an der Spitze der Rangliste und die Thuner konnten etwas zurückgebunden werden. Dank dem relativ leichten Restprogramm nach der Sommerpause stehen die Chancen gut auf die Berechtigung zu einem Aufstiegsspiel.

Aufstieg verpasst

Die Mannschaft des SK Spiez traf im Aufstiegsspiel auf Schwarz Weiss Bern 3. Obschon Schwarz-Weiss Bern die etwas stärkere Mannschaft stellte, konnten sich auch die Spiezer berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

Schon recht früh verzeichneten Walter Bürgin und Klaus Aegerter einen Vorteil auf dem Brett, während Samuel Sidler am ersten Brett gegen den stärksten Widersacher unter Druck geriet. Dann unterlief Walter Bürgin aber ein Fehler, der die Partie kostete und die Stadtberner in Führung brachte. Martin Germann stand nach wie vor gut, Klaus Aegerter konnte seinen Vorteil halten, Samuel Sidler kam aber immer stärker unter Druck. Und dann musste auch er die Waffen strecken. Mit den beiden Siegen an den ersten beiden Brettern stand Schwarz Weiss Bern vorzeitig als Sieger fest. An den beiden andern Brettern einigten sich die Spieler dann auf ein Remis, sodass am Schluss eine 1:3 Niederlage für die Oberländer resultierte.

Damit ging eine erfolgreiche Saison für den SK Spiez mit der einzigen Niederlage zu Ende und der Aufstieg in die 2. Regionalliga muss ein weiteres Jahr warten!

Die einzelnen Partien:

Samuel Sidler (1771) - Silvio Graf (1845) 0:1
Walter Bürgin (1615) - Pierre Fiechter (1775) 0:1
Martin Germann (1822) - Daniel Berchtold (1719) 1/2:1/2
Klaus Aegerter (1745) - Simon Schmid (1754) 1/2:1/2

Verloren, trotzdem Spitzenreiter

rth. Einzig an zwei Brettern waren die Spiezer stärker besetzt als der Gegner. Die Niederlage war gleichwohl nicht zwingend.

Peter Nyffeler konnte die Gastgeber in Führung bringen.
Klaus Aegerter spielte in dieser Saison erstmals in der Mannschaft mit und konnte gegen einen stärkeren Gegner den Vorsprung halten.
Ruedi Thomann spielte leider zu optimistisch, stellte einen Bauern ein und hatte dafür zu wenig Kompensation. Der Wettkampf stand wieder ausgeglichen und konnte von vorne beginnen.
Andreas Keller stand lange klar auf Gewinn. Im Endspiel fand er den richtigen Plan nicht und musste sich mit Unentschieden zufrieden geben.
Peter Trachsel hatte mit Schwarz ziemlich lange mindestens Ausgleich. Im Endspiel kippte jedoch das Spiel und das Finale war nicht mehr zu retten. Damit gingen die Gäste erstmals in Führung.
Stephan Bachofner verteidigte sich bravourös. Er fand den richtigen Plan und nahm seine Gegenchancen war. Leider blieb nur wenig Zeit übrig, sonst hätte er im Königsangriff gewinnen können.
Damit war ein knapper Sieg der Gäste Tatsache. Die Oberländer wären mit einem Unentschieden nicht unglücklich gewesen. Aber auch nach der Niederlage bleiben alle Chancen intakt.
Dank den besseren Einzelpunkten bleiben die Spiezer an erster Stelle der Gruppenrangliste.

siehe Resultate SMM 2011

Erster zu Null Erfolg seit Jahren

rth. An einem einzigen Brett war Spiez auf dem Papier schlechter besetzt. Doch auch dieser Punkt ging an die Gäste. Dafür sorgte der Mannschaftsleiter höchstpersönlich.

Als erster konnte Andreas Keller den vollen Punkteerfolg melden. Seine holländische Verteidigung bewährte sich einmal mehr gegen einen stärkemässig unterlegenen Gegner.
Dann war es an  Hannelore Svendsen. Allerdings stand sie als erste klar auf Gewinn, doch der Gegner hoffte noch auf ein Wunder und kämpfte verbissen.
Auch Stephan Bachofner hatte keine Mühe und gewann sicher.
Peter Trachsel lancierte trotz reduziertem Material  einen Königsangriff, der verblüffend einfach durchdrang. Die Schlussstellung war sehenswert.
Ruedi Thomann holte erstmals in dieser Saison einen Punkt.
Peter Nyffeler gewann bald einmal einen gesunden Bauern. Als der Gegner dann im Endspiel noch eine Figur einstellte, gab er das hoffnungslose Unterfangen auf. 

Damit haben die Spiezer etwas für das Tor- resp. Punkteverhältnis getan. Noch wichtiger ist allerdings der dritte Sieg in ebenso vielen Runden.

Aufstiegsgegner bekannt

Die Mannschaft des Schachklubs Spiez bekommt es mit einem schwierigen Gegner im Kampf um den Aufstieg in die 2. Regionalliga zu tun. Mit Schwarz-Weiss Bern 3 wurde den Oberländern eine Mannschaft zugelost, die vor allem aus jungen, aufstrebenden Spielern besteht, welche zwischen 1750 und 1850 ELO aufweisen. Um diesen Gegner knacken zu können, braucht es sicher eine Portion Glück. Unmöglich ist das Unterfangen nicht, zumal die Spiezer das Spiel zu Hause austragen können.

Performance

Die erfolgreiche Mannschaft des SK Spiez schnitt in der laufenden Meisterschaft wie folgt ab:




Spiele
Punkte
Performance
Martin Germann

5
4,5
2043
Daniel Schütz

4
3,5
2078
Kim Krähenbühl

2
1,5
1691
Samuel Sidler

5
3,5
1725
Klaus Aegerter

4
2,5
1692
Walter Bürgin

4
1,5
1622




 

Ungeschlagen

Auch das letzte Spiel der laufenden SGM Meisterschaft konnten die Spiezer für sich entscheiden. Das Team kann somit ungeschlagen in das Aufstiegsspiel steigen, welches am 14. Mai stattfinden wird. Noch ist der Gegner nicht bekannt, es wird aber schwer werden, den Aufstieg gegen die starke Konkurrenz zu realisieren.

Gegen Belp, das einen fast gleichen ELO-Durchschnitt aufwies wie die Spiezer, kam es zum erwartet harten Fight. Samuel Sidler stand lange Zeit gut, beging dann allerdings einen Fehler, der ihn eine Figur und das Spiel kostete. Damit lag der Gegner 1:0 in Führung, welche er auch nach dem zweiten Spiel verteidigen konnte. Walter Bürgin konnte in einem stets ausgeglichenen Spiel einen wichtigen halben Zähler gegen einen stärkeren Spieler einfahren. Damit mussten die Partien an den ersten beiden Brettern den Ausschlag im Kampf um den Sieg geben. Daniel Schütz kam gut aus der Eröffnung heraus und konnte im Mittelspiel seine Position ausbauen, einen Bauern gewinnen und letztlich das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden. Damit war das Spiel wieder ausgeglichen und Martin Germann spielte nun das Zünglein an der Waage, welche sich immer mehr zugunsten der Oberländer neigte. Martin Germann spielte gegen seinen stärkeren Gegner ruhig und überlegt, und es gelang ihm nach langem Ringen, den Sieg nach Hause zu tragen und somit dem Schachklub Spiez zum fünften Sieg in Folge zu verhelfen.

SGM: Aufstiegsspiel gesichert

Der Schachklub Spiez hat eine Runde vor Schluss der Meisterschaft die Qualifikation für die Aufstiegsspiele mit einem knappen Sieg gegen Bantiger erreicht.

Walter Bürgin hatte es am ersten Brett mit dem stärksten Widersacher der Bantiger zu tun. Nach einem kurzen Spiel mit Abtausch entstand eine tote Stellung und die beiden Spieler vereinbarten ein Remis. Dann remisierte auch Martin Germann in einer Partie ohne grosse Emotionen. Obschon er das Läuferpaar besass, sah er keine Siegeschance und nahm das Remisangebot seines Gegners an. Samuel Sidler am vierten Brett stand rasch besser und konnte seinen Druck auf den König in der Mitte so erhöhen, dass nach einem Fluchtversuch auf den Damenflügel die ganze Stellung zusammenbrach. Damit hatte sich Spiez schon das Unentschieden gesichert. In Anbetracht des Sieges bot Klaus Aegerter in einer Stellung mit einem Mehrbauern seinem Gegner das Unentschieden an, welches dieser dankbar annahm.

Mit diesem Erfolg kann Spiez in der letzten Runde nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden und die Mannschaft kann somit am 14. Mai um die Promotion in die 2. Regionalliga spielen.

SMM: Zweiter Sieg in Folge

rth. Die Stadtberner traten mit einer gemischten Mannschaft an, bestehend aus Junioren/Schülern und bewährten Kräften. Es fehlten aber zwei Spieler, weil zu viele Absagen in Kauf zu nehmen waren. So kamen Hannelore Svendsen und Stephan Bachofner zu einem Forfaitsieg und die Spiezer zu einem komfortablen Start.
Ruedi Thomann kam mit einem gesunden Mehrbauern aus der Eröffnung heraus, spielte dann aber fehlerhaft und stellte nach einigen Zügen sogar eine Figur. So verkürzte sich der Vorsprung der Oberländer auf einen Punkt.
Doch dann hatte Andreas Keller soviel Material für die verlorene Dame, dass das Finale leicht gewonnen war für ihn.
Peter Nyffeler hatte am Schluss auch ein klar gewonnenes Bauernendspiel und stellte den Matchsieg sicher.
Peter Trachsel hielt mit Schwarz gegen einen etwa gleich starken Gegner gut dagegen und so war das Remis in dieser Partie ein logischer Ausgang.

Klarer Sieg im Spitzenkampf

Die Spiezer waren mit den deutlich höheren Elozahlen die Favoriten in diesem Spitzenkampf der Regionalliga E. Der SK Thun 2 trat mit einer Truppe an, welche den meisten Einheimischen nicht bekannt war.

Am ersten Brett setzte sich Daniel Schütz rasch durch und brachte die Spiezer mit 1:0 in Führung. In einem unkonventionellen Spiel doppelte Samuel Sidler nach und konnte einen weiteren vollen Zähler verbuchen. Damit war zumindest eine Punkteteilung erreicht, die Spiezer waren aber angetreten um die Spitze in der Gruppe zu erobern. Klaus Aegerter konnte nach zähem Beginn und einem Fehler die Stellung sukzessive verbessern und nach dem einzügigen Einstellen eines Turmes gab sein Gegner auf. Damit war der Sieg schon sicher. Am vierten Brett einigten sich die beiden Kontrahenten daraufhin auf ein Remis. Für den jungen Kim Krähenbühl ein schöner Erfolg, spielte er doch gegen den stärksten Thuner. Und dieses Resultat dürfte ihn zum ersten Mal auf über 1500 ELO bringen!

SMM: Wie gehabt

rth. Es ist kaum zu glauben. Vor zwei Jahren gewannen die Spiezer in Ostermundigen mit demselben Resultat und der genau gleichen Aufstellung (inkl. Brettzuteilung). Einzig die Einzelpunkte waren etwas anders verteilt.
Hannelore Svendsen kam zu einem Forfaitpunkt, weil ihr Gegner nicht aufkreuzte.
Peter Trachsel hielt entgegen und liess den Ausgleich für die gegnerische Mannschaft nicht zu.
Stephan Bachofner baute die Führung für die Oberländer verdient aus.
Peter Nyffeler verpasste eine gute Fortsetzung und das Endspiel war trotz Mehrbauer nicht zu gewinnen.
Ruedi Thomann gewann im Angriff zwei Mehrbauern. Doch die Stellung blieb schwierig. In der Verteidigung spielte er unpräzise und stellte die Partie in Zeitnot ein.
Es war Andreas Keller vorbehalten, den Mannschaftssieg sicherzustellen. Seine Geduld und Umsichtigkeit wurde belohnt.

 

OMM: Missratener Auftakt

Als Titelverteidiger misslang dem SK Spiez der Start in die neue OMM gründlich, aber nicht zwingend!

Peter Nyffeler an Brett 2 mit Schwarz brachte die Spiezer schon rasch in Führung. Zu dieser Zeit standen sowohl Samuel Sidler wie auch Klaus Aegerter an den beiden letzten Brettern solid bis gut. Dann aber beging Samuel Sidler einen kleinen Fehler, der ihm schliesslich Kopf und Kragen kostete. Die Simmentaler hatten ausgeglichen.

Jetzt mussten also Brett 1 und 4 die Entscheidung bringen. Klaus Aegerter stand gut, hatte ein überlegenes Turmendspiel und setzte mit einem simplen Rechnungsfehler die ganze Partie in den Sand! Damit war der Druck auf Peter Trachsel noch einmal gestiegen. Ein Unentschieden nützte nun auch nichts mehr. Letztendlich musste auch er seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

SGM: Mit Kantersieg an Spitze

Mit einem glatten 4:0 Auswärtserfolg bei Simme 2 setzte sich die SGM Mannschaft des Schachklubs Spiez an die Spitze ihrer Liga, punktegleich mit dem SK Thun 2, aber mit deutlich mehr Einzelpunkten. Damit ist das Team dem sofortigen Wiederaufstieg ein grosses Stück näher gekommen.

So souverän wie das Resultat aussieht, kam der Sieg aber nicht zustande. Obwohl an allen Brettern zum Teil deutlich besser, kamen die Gäste schlecht aus den Startlöchern. Samuel Sidler am vierten Brett stand zwar rasch besser, aber Daniel Schütz und Klaus Aegerter erwischten einen miserablen Start. Beschränkte sich der Ausrutscher am ersten Brett auf einen Bauern und eine mühsame Stellung, stellte Aegerter am dritten Brett die Qualität und zwei Bauern ein. Martin Germann seinerseits spielte wie immer solid und kam gut aus der Eröffnung heraus.

Samuel Sidler konnte seinen Vorsprung ausbauen, gewann Material und vor dem 20. Zug streckte sein Gegner die Waffen. Das 1:0 war geschafft. Daniel Schütz gelang es nach einem kleinen Fehler seines Widersachers die Stellung zu drehen, einen Angriff zu starten, der dann auch von Erfolg gekrönt war. Damit war die halbe Miete eingefahren. Dank der Unerfahrenheit seines Gegners gelang es Klaus Aegerter am dritten Brett die Partie noch zu drehen. Nach der langen Rochade seines Gegners konnte er den gegnerischen König attackieren und das verlorene Material nicht nur zurückerobern sondern sogar in einen Vorteil umwandeln, den er dann zum Sieg ausnützte. Martin Germann konnte seine Stellung verbessern und konnte dank einer Springergabel die Qualität sichern, welche er in einen Vollerfolg ummünzte.

SGM: Auf Kurs

Die SGM Mannschaft des Schachklubs Spiez ist nach wie vor auf Kurs Richtung 2. Regionalliga. Nach dem Auftaktunentschieden gegen Frutigen wartete mit Münsingen derjenige Klub, der als einziger in der ersten Runde einen glatten 4:0 Sieg erringen konnte.

Verstärkt durch Lorenz Ryf schienen die Münsinger auch im zweiten Spiel einen Sieg anzustreben. Sie stiessen aber auf ein gut eingestelltes Spiez. Daniel Schütz und Lorenz Ryf einigten sich schon nach wenigen Zügen auf ein Remis. Die Partie stand nach wie vor ausgeglichen. Auch Samuel Sidler und Walter Bürgin fanden gegen ihre zähen Gegner keinen Weg zum Vollerfolg. So vereinbarten auch sie mit ihren Gegenspielern ein Remis.

Mannschaftskapitän Martin Germann hatte mit Jakob Frey den schwächsten Münsinger als Widersacher. Er spielte stark, konnte seine Stellung rasch verbessern und es gelang ihm, seinen Gegner zu bezwingen. Dank dieses Vollerfolges konnten die Spiezer den ersten Sieg der Saison verbuchen, der weiterhin vom Aufstieg träumen lässt.

Erfolg am Oberländischen Schachtag

Die drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Schachklubs Spiez schlugen sich am Oberländischen Schachtag in Frutigen ganz unterschiedlich. Zusammen mit Rolf Stähli vom Schachklub Interlaken gelang ihnen sogar der Sieg in der Mannschaftswertung mit deutlichem Vorsprung auf den Schachklub Spiez.

Der Junior Flurin Gächter war am Schluss als 28. genau seiner Startnummer entsprechend platziert. Nebst etlichen Niederlagen gegen stärkere Gegner - unter anderem gegen die Mannschaftskollegin Hannelore Svendsen - gelang ihm mit dem Sieg über Jean Krähenbühl eine grosse Überraschung. Hannelore Svendsen war mit genau 50% im hinteren Mittelfeld rangiert, doch etliche Ränge hinter ihrem Startplatz. Besser lief es an diesem sonnigen Sonntag Klaus Aegerter, der in der zweiten Runde mit René Finger die Nummer 2 des Turniers bezwingen konnte. Mit 5 Punkten aus 7 Runden belegte er den 7. Schlussrang unter den 37 Teilnehmern.

SGM: Halber Fehlstart

In der ersten Runde der SGM reiste der Schachklub Spiez zum Auswärtsspiel nach Frutigen. Dabei konnte das Team nicht in Bestbesetzung antreten und musste sich auf einen schwierigen ersten Match gefasst machen.

Am ersten Brett versuchte Klaus Aegerter mit den schwarzen Figuren einen Angriff auf dem Königsflügel. Dabei kamen ihm zwei Bauern abhanden, die im Endspiel die Entscheidung brachten. Die Frutiger gingen mit 1:0 in Führung. Nur wenig später glich der Junior Kim Krähenbühl das Spiel wieder aus. Sein Gegner hatte ein Turmopfer gewagt, das jedoch nicht den gewünschten Erfolg einbrachte. Kim spielte ruhig weiter und entschied diese Partie zu seinen Gunsten. Frutigen ging aber erneut in Führung, als Walter Bürgin eine Figur einstellte und die Partie aufgab. Damit musste Martin Germann sein Spiel unbedingt gewinnen, um einen veritablen Fehlstart zu verhindern. Sein Gegner machte es ihm in der Schlussphase nicht allzu schwer, den Sieg heimzufahren.

Die Mannschaft des Schachklubs Spiez hatte also einen halben Fehlstart zu verzeichnen, konnte am Schluss aber froh sein, wenigstens das Unentschieden gerettet zu haben.

SMM: Am Schluss bleibt der Abstieg

rth. Eine weitere knappe Niederlage, die nicht unvermeidbar war, aufgrund der Führungspunkteverteilung jedoch den Erwartungen entspricht.
Andreas Keller, der mit 5 Punkten aus 7 Runden das beste Einzelresultat dieser Saison erreichte, spielte unter seinem Wert und musste sich leider als erster geschlagen geben.
Peter Nyffeler steuerte gegen einen leicht stärkeren Gegner ein sichers Unentschieden bei.
Stephan Bachofner musste sich gegen seinen sehr schnell spielenden, führungspunktemässig aber klar überlegenen Gegner beugen.
Hannelore Svendsen-Tschan hatte es auch mit einem auf dem Papier weit stärkeren Gegner zu tun, konnte aber ein beachtliches Remis vermelden.
Peter Trachsel hatte es mit dem besten Basler zu tun, wehrte sich bravourös und verlor unglücklich nach Zeit.
Ruedi Thomann konnte schliesslich im Endspiel noch den einzigen vollen Einzelpunkt verbuchen.
Weil Jura gegen Ajoie gewann, müssen die Spiezer den Weg in die 3. Liga zurrückgehen. Ironie des Schicksals: ein Mannschaftsunentschieden hätte gereicht, weil Echiquier Bruntrutain gegen das schon zum Abstieg verurteilte Schlusslicht Grenchen verlor.

SMM: Es wird eng

rth. Die Kette der unnötigen Niederlagen reisst nicht ab.
Spiez startete bereits mit einem Handicap. Unfallbedingt musste ein Spieler drei Tage vor dem Wettkampf absagen und konnte nicht mehr ersetzt werden. Also stand es zu Beginn des Wettkampfs bereits 1:0 für die Gastgeber.
Stephan Bachofner konnte mit gutem Spiel und einer schönen Kombination den Wettkampf ausgleichen.
Keller Andreas spielte wiederum überlegt und konnte die Oberländer sogar in Führung bringen. Doch dann wollte nichts mehr geliingen.
Hannelore Svendsen kämpfte lange gut, doch dann bekam der Gegner die Oberhand und die Partie war nicht mehr zu retten. Peter Trachsel stand überlegen und hätte einen gesunden Bauern gewinnen können. Doch später wendete sich das Blatt. Ruedi Thomann spielte erneut unter seinem Wert. Da sein Gegner sich keine Blösse gab, musste er nach langem Kampf sich geschlagen geben.
Die Chancen für den Ligaerhalt stehen nicht schlecht. Doch dazu müssen sich die Spiezer in der letzten Runde gegen Basel steigern.

OMM Meister!!

Der Spielplan wollte es so, dass im letzten Durchgang der diesjährigen OMM die beiden ungeschlagenen Teams vom SK Spiez und dem SK Thun aufeinander trafen. Eine klare Sache, dachte manch einer, denn die Thuner waren an jedem Brett besser - zum Teil deutlich - besetzt als die einheimischen Spiezer, welche auf die Spitzenspieler Ruedi Thomann und Andreas Keller verzichten mussten.

Aber es sollte anders kommen! Als erste beendeten Peter Trachsel und Bernhard Meyer ihre Partie. Der Spiezer stand lange Zeit sehr gut, das Spiel war sehr ausgeglichen. Ein Fehler am Ende der Partie kostete aber einen möglichen halben Zähler. Thun ging damit erwartungsgemäss in Führung. An Brett zwei traf Peter Nyfeler auf Kaspar Stucki. Mit den schwarzen Steinen kam er gut aus der Eröffnung heraus und konnte einen starken Freibauern bilden. Nach langem Kampf war er der erste Spiezer, der einen Vollerfolg verbuchen konnte. Somit stand es 1:1. Samuel Sidler am dritten Brett investierte gegen René Finger zwei Bauern, kam dafür aber sehr gut in Fahrt und stand lange Zeit ausgezeichnet. Es zeichnete sich sogar eine Niederlage des Thuners ab, der aber im Schlussspurt noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte. Das Remis liess weiterhin alle Möglichkeiten offen. Sollte es Thomas Bien am letzten Brett gegen Klaus Aegerter gelingen einen halben Zähler zu entführen, dann wären die Thuner einmal mehr Meister in der Kategorie A der OMM geworden. So verwunderte es nicht, dass Bien im 48. Zug ein Remis anbot. Aegerter spielte aber weiter, da seine Stellung viel versprechend war und sein Gegner nicht mehr sehr viel Zeit auf der Uhr hatte. Und Aegerter spielte den Sieg souverän nach Hause und verhalf damit den Spiezern zu einem überraschenden Erfolg!

Klubmeisterschaften: Spannendes Finale

Eigentlich sollten die Klubmeisterschaften 2010 schon abgeschlossen sein, aber wie jedes Jahr mussten einige Partien aus terminlichen Gründen verschoben werden. Ruedi Thomann hat mit seiner letzten Partie die Führung im Zwischenklassement erobert. Ob es zum Sieg ausreicht, wird sich erst in der letzten Partie von Andreas Keller entscheiden.

Andreas Keller schien auf dem besten Weg zum Klubmeister. Nach drei Spielen war er noch ohne Punkteverlust, mit einem Sieg gegen den schärfsten Konkurrenten, Ruedi Thomann, auf seinem Konto. In der vierten Partie musste er aber einen herben Dämpfer einstecken. Klaus Aegerter bezwang ihn mit den schwarzen Steinen und machte damit die Meisterschaft wieder spannend.

Mit einem Sieg gegen Ruedi Thomann wäre sogar für ihn noch der Griff nach dem Titel möglich gewesen. In einer wilden Nachtragspartie mit vielen taktischen Möglichkeiten setzte sich Ruedi Thomann aber durch. Er muss nun von der Spitzenposition aus abwarten, wie die entscheidende Partie zwischen Andreas Keller und Hannelore Svendsen ausgeht.

OMM: Vor dem grossen Finale...

Die vierte Runde der OMM sah mit der Begegnung der Schachfreunde Thun gegen die Spiezer Mannschaft ein ungleiches Duell. Die Spiezer rekrutierten sich ausnahmslos aus der SMM 2.Liga Mannschaft, und waren gemäss Papierform dem Gegner deutlich überlegen. Und so endete der Kampf nach etwas mehr als 7 Tagen und 3 Stunden ... (weil eine Partie eine Woche später gespielt wurde) mit dem befürchteten harten Verdikt: Gleich 4:0 gewannen die Spiezer Mannen den in äusserst freundschaftlicher Atmosphäre ausgetragenen Wettkampf.

Am Brett 1 gewann Peter Nyffeler nach anfänglichen Schwierigkeiten (eine Woche später als die anderen) gegen Beat Wild. Ulrich Uhlmann fand gegen Ruedi Thomann kein Rezept und verlor etwas früh den Faden und bald danach die Partie. Auch Peter Trachsel erspielte sich bald einmal Materialvorteil und verwertete diesen nachher folgerichtig. Am meisten Mühe hatte Andreas Keller gegen Hermann Linder. Sein "Bauernopfer" war ein veritabler Bauernverlust, und nur dank einer Unachtsamkeit seines Gegner konnte er seinen Springer vor dem Abtausch bewahren und in den Angriff überführen, was bald zu einem vorteilhaften Endspiel führte, das nach einem weiteren Fehler ein abruptes Ende fand.

In der letzten Runde wird es gegen die übermächtige Mannschaft von Thun gehen. Diese wollen die Scharte aus der SMM Begegnung sicherlich auswetzen ...

SMM: Kleines Drama auf Spiezer Seite

rth. Erneut eine völlig unnötige Niederlage, die mit einem tragischen Finale endigte.

Keller Andreas zeigte viel Geduld, um dann im Endspiel klar zu gewinnen.
Peter Nyffeler offerierte in überlegener und vielleicht sogar gewonnener Stellung das Remis. Der viel schlechter eingestufte Gegner nahm dieses Angebot natürlich dankbar an.
Ruedi Thomann zeigte sich an diesem Tag nicht auf der Höhe seiner Aufgabe als Leader. Er kam hochüberlegen aus der Eröffnung, fand dann aber keinen vernünftigen Plan. Zu allem Überfluss gestattete er dem Widersacher zwei verbundene Freibauern im Zentrum, die einen durchschlagenden Königsangriff erlaubten.
Peter Trachsel war in der ganzen Partie am Drücker und gewann einmal mehr souverän im Endspiel.
Hannelore Svendsen übersah eine kleine Kombination und stellte dabei einen Bauern ein. Trotz harter Gegenwehr war das Endspiel mit Läufern auf gleicher Farbe nicht zu halten.
Stephan Bachofner kämpfte sich in seiner Partie prächtig zurück und schien mit Turm und zwei Bauern gegen Läufer und Springer einem Gewinn entgegen zu steuern. Auf jeden Fall sollte er nicht verlieren. Dann stellte er durch eine Springergabel einen ganzen Turm ein. Dem Gegner gelang es, im schwierigen Endspiel Läufer und Springer gegen König überzeugend Matt zu setzen.

Statt dem budgetierten Mannschaftspunkt oder sogar einem durchaus möglichen Sieg zur Sicherung der Ligazugehörigkeit, müssen die Spiezer nun weiter zittern. Hoffentlich gelingt in der vorletzten Runde nach der Sommerpause gegen Ajoie eine bessere und glücklichere Leistung.

OMM: Weiterhin ungeschlagen!

ak. In der dritten Runde musste Spiez - wie schon die letzten zwei Jahre - auswärts gegen die Mannschaft aus Saanen antreten. In
wie immer sehr freundschaftlicher Atmosphäre ging es für beide Mannschaften darum, den Anschluss an Thun nicht zu
verlieren.

Am ersten Brett kam es zum erneuten Duell Martin Harsch gegen Andreas Keller, das der Spiezer auch dieses Jahr für sich entscheiden konnte. Am zweiten Brett setzte sich der Spiezer Ruedi Thomann gegen den Saaner Ruedi Hauswirth durch, womit nach rund zwei Stunden das Unentschieden als Minimalziel bereits erreicht war. Louis Linder musste sich schliesslich geschlagen geben, nachdem die Partie lange ausgeglichen stand. Die bekannte Endspiel-Standhaftigkeit von Peter Trachsel sicherte schliesslich den Mannschaftssieg, und wir konnten kurz vor Mitternacht die stündige Heimfahrt in Angriff nehmen.

SMM: Sensationeller Sieg!

Thun I – Spiez 2.5:3.5

Völlig unerwartet und nicht einmal unverdient!!

rth. Die Thuner hatten mit dem Einverständnis der Spiezer die vierte Runde um eine Woche vorverschoben und konnten damit fast vollzählig antreten. Es fehlte einzig Bernhard Meyer als einer der Spitzenspieler.
Die Spiezer hatten gegen den übermächtigen, unglücklich aus der ersten Liga abgestiegenen Gegner, ganz fest eine Niederlage eingeplant. Die Thuner brachten im Schnitt gute 150 Führungspunkte mehr in diesen Wettkampf.
Doch es kam anders. Die Gäste spielten unbelastet und locker; aber auch mit Kampfgeist. Zudem hatte Mannschaftsleiter Peter Trachsel eine ganz geschickte taktische Aufstellung gewählt.

Als erster meldete Peter Nyffeler einen Sieg. Er hatte als Weisser die Initiative ergriffen. Sein Kontrahent fand nicht die besten Züge und musste sich bald einmal beugen.
Martijn Engelberts glich für Thun aus. Peter Trachsel verlor unglücklich schon in der Eröffnung eine Figur. Sein Schwerfigurenangriff auf der h-Linie konnte den Materialverlust nicht kompensieren.
Dominik Sutter brachte die Kyburgstädter in Führung. Stephan Bachofner wehrte sich mit Schwarz lange ausgezeichnet, musste aber schliesslich die Überlegenheit seines Gegners anerkennen.
Ruedi Thomann glich für die Gäste aus. Er hatte die Qualität geopfert und erhielt mit einem Freibauern und Raumvorteil genügend Kompensation. Schwarz konnte die Qualität günstig zurückgeben und es sah danach stark nach einem Unentschieden aus. Doch dann passierten Kaspar Stucki vor und nach der Zeitkontrolle kleine Fehler und die Partie war bald einmal entschieden.
Andreas Keller brachte die Spiezer wieder in Führung und damit war bereits ein unerwarteter Mannschaftspunkt gesichert. Im Endspiel agierte er geschickter und holte damit den vollen Punkt.
Hannelore Svendsen war für Spiez schliesslich die Matchwinnerin. Gegen einen übermächtigen, etwas indisponierten Gegner spielte sie hervorragend und erkämpfte sich im Endspiel sogar einen Mehrbauern. Mittels eines Damen-/Springerangriffs konnte Martin Roth das Gleichgewicht halten. Zu mehr als einer dreimaligen Stellungswiederholung reichte es aber nicht.

Damit gelang den Spiezer-„Oldies“ gegen einen sehr fairen Gegner eine kleine Sensation.

Soll sich Spiez – nur noch einen Mannschaftspunkt hinter dem Leader Thun – nun nach vorne orientieren? Das wäre vermessen und nur dann zu rechtfertigen, wenn in den ersten drei Runden nicht unnötig Mannschaftspunkte vergeben worden wären. Nun gilt es zuerst den Abstieg endgültig zu vereiteln. Fünf Mannschaftspunkte genügen noch nicht, um sicher oben zu bleiben.

Auf jeden Fall aber könnte dieser Sieg in die Annalen des Schachklubs Spiez eingehen.

SMM: Erste Niederlage

Grenchen I – Spiez 3.5:2.5

rth. Auch in der dritten Runde gab es wiederum ein fast ausgeglichenes Ergebnis. Leider nur fast und dieses Mal zuungunsten der Oberländer. Das zeigt, wie nah die Mannschaften in der Gruppe zusammen sind. Mit Ausnahme der Thuner, die den sofortigen Wiederaufstieg anstreben und wirklich mindestens eine Kategorie zu tief mitspielen. Sie sind der nächste Gegner der Spiezer.
Peter Nyffeler hatte es mit dem weitaus stärksten Einzelspieler der Gastgeber zu tun. Er musste nach interessantem Spiel seine Überlegenheit anerkennen.
Stephan Bachofner erstetzte Gustav Christen und erspielte sich gegen einen auf dem Papier klar besseren Gegner ein ehrenvolles Unentschieden.
Hannelore Svendsen zeigte keinen Respekt vor Führungspunkten und glich für Spiez sicher aus.
Andreas Keller legte seine Partie gut an und hatte einen Mehrbauern. Plötzlich kam der Schwarzspieler zu zwei verbundenen Freibauern am Damenflügel. Diese waren nicht mehr zu stoppen.
Peter Trachsel hatte einmal mehr ein verheissungsvolles Endspiel. Am Schluss lag dennoch nicht mehr als ein Unentschieden drin.
Ruedi Thomann vergab schon zum zweiten Mal einen Mannschaftspunkt. Wiederum durch ein Finale, dass für ihn lange besser aussah, aber schliesslich in einem Remis endigte. Gegen diesen Gegner hätte er unbedingt gewinnen müssen. Und so kam eine unnötige knappe Niederlage zu Stande.

 

SGM: Abstieg!

Auch im letzten Spiel der laufenden SGM gelang es dem Schachklub Spiez nicht, die Sieglosigkeit in der 2. Regionalliga zu durchbrechen und so noch dem Abstieg zu entgehen. Gegen Kirchberg erlitten die Oberländer einmal mehr eine 3:2 Niederlage.

Der Nachmittag begann eigentlich ganz gut für die Auswärtsmannschaft. Samuel Sidler schlug in einer Kurzpartie seinen Gegner, welcher zwei grobe Aussetzer hatte, und brachte die Spiezer schon früh in Führung. Martin Germann stand lange Zeit sehr gut, hatte dann aber etwas zu wenig Mut, seinen Angriff kräftig fortzusetzen. Nach einem Figurenverlust gab er die Partie auf, Kirchberg hatte ausgeglichen. Walter Bürgin hatte eine Figur gegen zwei Bauern gegeben. Seine zwei verbundenen Zentrumsbauern reichten aber nicht aus, um das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Nach dem Remis stand die Partie weiterhin unentschieden. Während Silvan Allenbach schon recht lange ausgeglichen stand, wogte der Kampf an Brett 3 hin und her. Klaus Aegerter investierte einen Turm in einen Angriff, der ihm 4 Bauern einbrachte. Sein Gegner hielt aber dem Mattangriff stand und konnte seinen Vorteil behaupten. Trotzdem wäre in der Schlussphase noch ein Unentschieden drin gelegen. Nach der Niederlage des Mannschaftsleiters stand der Abstieg fest, weshalb Silvan Allenbach das Remisangebot seines Gegners annahm.

Mit dieser Niederlage muss der Schachklub Spiez punktelos in die unterste Liga der SGM absteigen. Die Mannschaft hat sich aber zum Ziel gesetzt, nächste Saison wieder aufzusteigen.

Kim Krähenbühl Schülermeister

Am Mittwoch, 31. März, fand im Schulzentrum Längenstein die Schülermeisterschaften im Schach statt. In einem nur sehr kleinen Teilnehmerfeld führen die Spieler des Schachklubs Spiez die Tabelle an. Mit Kim Krähenbühl setzte sich dabei der erfahrenste Spieler letztlich sicher durch. Mit dem Punktemaximum gewann er das Turnier und ist damit neuer Schülermeister im Schach.

Rangliste

1. Kim Krähenbühl 7 7 Sieger Kategorie A
2. Lukas Häberli 7 6
3. Flurin Gächter 7
4. Adrian Fuhrer 7 4
5. Jérôme Stettler 7 3 Sieger Kategorie B
6. Thomas Gfeller 1 2
7. Cédric Stettler 7

OMM: Weiterhin ohne Punkteverlust

Die Mannschaft des SK Spiez bestritt die zweite Runde in der OMM zu Hause gegen Frutigen. Die Spiezer stiessen dabei auf den erwartet harten Widerstand der Frutiger.

Lange Zeit standen alle Partien ziemlich ausgeglichen. Mit einigen taktischen Zügen versuchte Louis Linder seinen Gegner Hansruedi Schmid aus dem Gleichgewicht zu bringen, musste dann aber in ein verlorenes Endspiel abwickeln. Frutigen führte 1:0. Kurz später war die Partie für Heinz Roth aus. Er überschritt in einer besseren Stellung gegen Martin Germann die Zeit und Frutigen musste den Ausgleich hinnehmen. Peter Trachsel behielt in einer hin und her wogenden Partie gegen Marlies Wüthrich das bessere Ende und brachte Spiez mit 2:1 in Führung. Jetzt musste die letzte Partie entscheiden, ob Frutigen wenigstens noch ein Remis mit nach Hause nehmen würde. Klaus Aegerter konnte aber seinen Qualitätsvorsprung in eine Damenumwandlung umsetzen und gewann die letzte Partie gegen Brigit Burkhalter zum Schlussresultat von 3:1 für den Schachklub Spiez.

Mit diesem Resultat sind die Spiezer nach wie vor ungeschlagen und bilden mit dem Schachklub Thun A und Saanenland A das Führungstrio in der laufenden OMM.

SJMM: Sieg in der Platzierungsrunde

Die Junioren konnten die Spiele in der Platzierungsrunde alle für sich entscheiden und belegen in der aktuellen Meisterschaft den 9. Schlussrang.

In der Vorrunde hatten die Spiezer den Schachklub Münsingen 3,5:0,5 besiegt und konnten dieses Resultat in die Platzierungsrunde mitnehmen. Jura 3 trat nicht an, sodass dieses Spiel kampflos an die Oberländer fiel. Somit kam es auf die letzte Begegnung gegen Aargau West an. Adrian und Flurin verloren zwar in der Anfangsphase einen Zentrumsbauern, konnten diesen Rückstand aber rasch wettmachen und siegten danach klar und eindeutig. Kim hatte etwas mehr zu kämpfen, bis er seinen Mehrbauern in einem Turmendspiel in einen Sieg verwandeln konnte.